Boards

Aufbau und Lagerung von Inflatable SUP-Boards

Inflatable SUP Aufbau und Lagerung – hier erfahrt ihr, wie ihr dauerhaft Spaß mit eurem iSUP habt. Inflatable SUPs sind praktisch, denn luftgefüllte Boards lassen sich leicht transportieren. Zusätzlicher Aufwand entsteht beim Aufpumpen und Luft ablassen. Auch die richtige Lagerung sollte beachtet werden.

Inflatable SUP-Boards, auch Air SUP oder iSUP genannt, besitzen eine oder mehrere Luftkammern, die jeweils mit einem Ventil verschlossen ist. Dieses Ventil kennt zwei Stufen: gedrückt (und gedreht) und nicht gedrückt. Ist das Ventil gedrückt und durch eine Drehung arretiert, entweicht die Luft aus dem Board.

Inflatable SUP aufbauen am Strand
Der Transport des Inflatables war leicht, jetzt beginnt die Arbeit

Beim Aufpumpen solltet ihr die folgende Reihenfolge einhalten

  • Stellt sicher, dass das Ventil nicht in gedrücktem Zustand arretiert ist, bevor ihr den Schlauch im Ventil arretiert (einführen und drehen)
  • Stellt eure Füße auf die Flügel der Pumpe und beginnt zu pumpen
  • Der Luftdruck sollte nun langsam steigen, erkennbar auf dem Manometer der Pumpe
  • Pumpt bis zum vom Hersteller angegeben Fülldruck weiter. Die Hersteller geben hier meist einen Bereich an. Beim Inflatable SUP Aufbau gilt: Ein härter aufgeblasenes Board ist steifer. Je länger das Board und je schwerer der Paddler ist, desto mehr Druck wird benötigt, um eine Durchbiegung des Boards zu unterbinden. Das Aufblasen kostet besonders gegen Ende des Pumpvorgangs viel Kraft.

Luftdruck

Viele Boards benötigen einen Fülldruck bis um die 14 bis 15 PSI, dass entspricht in etwa 1 Bar. Achtet hier unbedingt auf die Angabe des Herstellers. Verglichen mit Schlauchbooten ist das ein relativ hoher Fülldruck, der auch hohe Anforderungen an die Pumpe stellt. Zum einen muss diese ein ausreichend großes Volumen pro Hub erzeugen, zum anderen auch den hohen Druck noch leicht ins SUP übertragen. Kitepumpen, Elektropumpen und Fahrradpumpen sind nicht geeignet, entscheidet euch stattdessen direkt für eine hochwertige Pumpe für Inflatable SUP-Boards.

Die Pumpe muss für Inflatable SUPs geeignet sein
Je nach Länge des Boards und Gewicht des Paddlers kann der Fülldruck leicht variieren

Inflatable SUP-Boards lagern

Ein Inflatable sollte man nie über lange Zeit zusammengerollt in der Tasche verstaut lagern, damit sich die verklebten Nähte und Laminate des Boards nicht gegeneinander verschieben. Stattdessen sollte man das Board leicht aufgeblasen lagern. Sucht euch einen trockenen Ort im Haus, der Raumtemperatur bietet. Keller oder Dachboden sind ideal, Garagen oder Gartenhäuser sollten im Winter nicht gewählt werden. Wer keine Möglichkeit für diese Aufbewahrung hat, sollte das Board nur locker eingerollt lagern.

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