Zubehör

SUP-Finnen – Basics zu den Spurhaltern

Finnen nennt man die Spurhalter unter dem SUP-Board. SUP-Finnen sind einzeln oder zu mehreren am Heck angebracht und verhindern, dass das Board sich unkontrolliert dreht. Über die Finnen müsst ihr euch als Einsteiger keine Gedanken machen, denn zu jedem Board wird der passende Finnensatz mitgeliefert. Bei Bedarf lassen sich Finnen auswechseln.

Weiche Finnen eines Inflatables
Weiche Finnen eines Inflatables

Finnen beeinflussen das Fahrverhalten des SUPs maßgeblich. Bei Anfängerboards (besonders bei Inflatables) sind oft sehr weiche Finnen montiert, die zwar eine geringe Verletzungsgefahr bieten, aber die eigentliche Funktion einer Finne nur im geringen Maße erfüllen. Grundsätzlich sind Finnen eher steif.

Generell gilt: Je größer die Finnenfläche ist, desto größer ist die Spurstabilität. Eine hohe Spurstabilität ist zum Beispiel bei Raceboards erwünscht, nicht aber bei SUP-Boards für den Einsatz in der Welle. Hier sollen die Finnen das Board leicht drehen lassen, aber trotzdem in schnellen Kurvenfahrten auf der Welle ein unkontrolliertes Wegrutschten verhindern.

Single Fin bei einem Race SUP
Eine große Singlefin hält die Spur

Die Finnenanzahl variiert je nach Einsatzbereich. Boards mit einer Finne nennt man Singlefin, Boards mit zwei Finnen Twinser, das 3er-Setup nennt sich Thruster und vier Finnen unterm Heck werden Quad genannt. Bei Verwendung einer Singlefin ist diese verhältnismäßig groß (Spurstabilität). Beim Thruster- oder Quad-Setup sind die einzelnen Finnen eher klein (drehfreudig, aber ausreichend Grip).

Thruster Finnen Setup
Drei Finnen am Board – das nennt sich Thruster Setup
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